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Carl-von-Ossietzky-Oberschule mit angegliederter Primarstufe
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19.10.2017 - Berufsorientierung mal ganz anders

NewsFreitagabend, am 13.10.2017 – eigentlich sind Schülerinnen, Schüler und Lehrerinnen reif für das Wochenende. Wir, die Klasse 9b, Frau Haenecke und ich, hatten jedoch noch einen Termin: Berufsorientierung, Freitagabend um 17.30 Uhr. Jeder, dem ich das im Vorfeld erzählte, schüttelte verständnislos den Kopf und trotzdem freuten wir uns alle auf diesen Termin. Die IHK Potsdam hatte zu einem exklusiven Berufswahldinner eingeladen. In der Schmiede 9 im Kutschstall in Potsdam wurden wir sehr herzlich begrüßt (u.a. von Herrn Mütz, der auch eingeladen war), unsere Garderobe wurde uns zuvorkommend abgenommen, wir trugen uns in vorbereitete Listen ein und wurden mit einem Begrüßungsgetränk (Orangensaft für die Mädchen und Jungen, ein Gläschen Sekt für uns Lehrerinnen) in den festlich dekorierten Saal geleitet: weiße Tischdecken, silbergraue Hussen auf den Stühlen, riesige silberne Kerzenleuchter, üppige Blumendekoration auf den Tischen und eine Unmenge an Gläsern und Besteck an jedem Platz. Wir Lehrerinnen durften uns an den „Lehrertisch“ setzen, unsere Schülerinnen und Schüler wurden überall im Saal verteilt platziert. An jedem Tisch saßen Vertreter aus verschiedensten Berufen, die an diesem Abend vorgestellt werden sollten (Hotelfachfrau/-mann, Koch/Köchin, Restaurantfachfrau/-mann, Florist/-in, Veranstaltungskauffrau/-mann – sogar ein 25-jähriger Hotelchef!), unsere zuerst erschrockenen 9.-Klässler (sie durften nicht alle zusammen und nicht bei ihren Lehrerinnen sitzen) sollten und konnten mit ihnen und den anderen Gästen ins Gespräch kommen. Es folgte ein Vier-Gänge-Menü, das man nur als äußerst lecker bezeichnen kann. Als Vorspeise erhielten wir gratinierten Ziegenkäse mit Stiefmütterchensalat, es folgte ein scharfes Kürbissüppchen, zum Hauptgang sollten wir „selbst aktiv werden“: wir mussten im Restauranthof zwischen Filet vom Angus-Rind und Lachs vom Grill sowie verschiedenen Beilagen (u.a. Rosmarinkartoffeln, Apfel-Sellerie-Püree, Grillgemüse) auswählen und uns „selbst bedienen“. (Einige Schüler waren äußerst fleißig, und bedienten sich sogar drei Mal selbst.) Das Dessert war der absolute geschmackliche Höhepunkt: ein New York Cheesecake mit frischem Obst. Zwischendurch wurden wir von sehr netten Azubis ständig mit Getränken sowie von den Veranstaltern mit interessanten, kurzweiligen und auch lustigen Informationen, Filmen und Interviews zu den unterschiedlichen Berufen versorgt. Leider mussten wir um 20.30 Uhr den Saal verlassen, da Busse, Züge und Eltern warteten. Es war für uns alle ein unvergesslicher Freitagabend, nicht nur das Ambiente, auch der Service, die Köstlichkeiten in vier Gängen, das freundliche Umsorgen und die unterhaltsame Präsentation der Berufe ließen ein Gefühl aufkommen, als wären wir zu Gast beim König. Ein wirklich empfehlenswertes Angebot für alle 9. Klassen (wir waren übrigens die einzige vollständige Klasse an diesem Abend – es gab dafür sehr viel Lob von den Veranstaltern und einige neidvolle Blicke anderer anwesender Lehrerkollegen und –kolleginnen), das an unserer Schule zur Tradition werden sollte. Schade, dass Frau Haenecke und ich im nächsten Schuljahr keine 9. Klasse haben werden, aber vielleicht braucht ja dann ein/e Kollege/in eine Begleitung …?
Katja Heinol-Scheel

Berufsorientierung mal ganz anders

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