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Carl-von-Ossietzky-Oberschule mit angegliederter Primarstufe
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27.10.2011 - Schulfahrt nach Weston-super-Mare - Eine Studienreise der besonderen Art

NewsAm Sonnabend, dem 17. September 2011, starteten 34 Schüler und Schülerinnen der Carl-von-Ossietzky-Oberschule in Werder und der Bruns-Oberschule Lehnin mit ihren Lehrerinnen Frau Schönecker, Frau Berndt und Frau Meyer zu einer Studienreise der besonderen Art: Für zwei Wochen ging es mit dem Bus in den Südwesten Englands. Schon am Sonntag passierten wir in den frühen Morgenstunden Dover. Unser erstes Ziel war London, wo uns zunächst eine Führung durch Shakespeares Globe-Theater erwartete, bevor wir entweder den London Dungeon oder das noch gruseligere London Bridge Ex¬pe¬rience besuchten bzw. uns das Stadtzentrum vom London Eye aus ansahen. Nach einer langen Reise erreichten wir am Abend Weston-Super-Mare, das direkt am Meer und einem wunderschönen langen Sandstrand gelegen ist. Nun lernten die Schüler endlich ihre Gastfamilien kennen, bei denen sie zu zweit oder zu dritt für die nächsten zwei Wochen ein Heim fanden.
Für die Gruppe war dies nur der Auftakt zu zwei anstrengenden, aber auch erlebnisreichen, spannenden und spaßigen Wochen. Vom Schulleiter unserer Partnerschule, der Hans-Price-Academy in Weston, und seinem Stellvertreter wurden wir durch die Schule und die umfangreichen Sportanlagen geführt. Die Schüler lernten in Bristol vieles über den berühmten Ingenieur Brunel, in Glastonbury über die Artus-Sage und im Welsh Life Museum in Wales über das Leben der Kelten und der Waliser.
Weitere Höhepunkte der ersten Woche waren eine Führung durch das Fleet Air Arm Museum in Yeovil mit einer originalen Concorde, die Ausflüge in das verträumte, am Atlantik gelegene Fischerdorf Clovelly, in das berühmte walisische Bücherdorf Hay-on-Wye, in die malerischen Cotswolds oder aber in Shakespeares Geburtsstadt Stratford-upon-Avon sowie die Besichtigung der größten walisischen Burganlage Caerphilly Castle. Aufregend wurde es am 20. September, denn da konnten die Schüler Steil¬wand¬klettern und Abseilen üben oder in den Mendips-Höhlen klettern.  Von den erfahrenen Trainern erhielt die Gruppe ein großes Lob, weil sie erfolgreich die schwierigste Strecke durch die Höhlen gemeistert hatte.
Da der Sonntag frei war, nutzten die Jugendlichen die Gelegenheit dafür, ihre Gastfamilien und deren Heimatort Weston-Super-Mare näher kennen zu lernen, die Aufzeichnungen für den Englandhefter zu vervollständigen und Energie für die kommende Woche zu tanken, in der Stationen wie die Weltkulturerbe-Stadt Bath mit ihren antiken Römischen Bädern, die walisische Hauptstadt Cardiff, ein englischer Landschaftsgarten in Stourhead sowie die mystischen Steinkreise von Stonehenge besichtigt wurden. Die Höhepunkte in der zweiten Woche waren der Ausflug in den schaurig-schönen Naturpark von Dartmoor sowie die Zugfahrt nach London, welches wir nun mit der Tube, der Londoner U-Bahn, erkunden konnten. Einige waren bei Madame Tussaud’s, andere auf dem London Eye, bevor sie in kleinen Gruppen die unzähligen Sehenswürdigkeiten besichtigten oder in der Carneby-Street oder Oxford-Road ihr letztes Taschengeld ausgaben.
Beim Abschied von den Gasteltern gab es auch dieses Jahr Tränen. Jonas war nun schon zum zweiten Mal in derselben Familie. Anne und Angelina lernten eine neue Familie kennen und wurden wieder liebevoll betreut.
Von den vielen Eindrücken und Aufgaben der letzten zwei Wochen geschafft, schliefen die meisten nach der Fährüberfahrt ein und erwachten wieder in Deutschland, wo wir am Vormittag des 1. Oktober Lehnin und Werder erreichten.
Ein großes Dankeschön geht an Herrn Pinnow für die perfekte Organisation der Fahrt und an unseren Busfahrer Konni vom Busunternehmen Wetzel, der uns sicher durch enge Gassen im Linksverkehr chauffierte.
Begeistert von der Herzlichkeit der englischen Gastfamilien und überrascht von der Er¬fah¬rung, dass das Schulenglisch zur Verständigung taugt, möchten viele Teilnehmer im näch¬sten Jahr ihre Gasteltern wiedersehen.


Cornelia Meyer


Das Foto zeigt die Gruppe vor dem Wasserfall „White Lady“ im Dartmoor.

 

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