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Carl-von-Ossietzky-Oberschule mit angegliederter Primarstufe
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28.10.2010 - Up to the Island - Eine Studienreise der besonderen Art

NewsAm Sonnabend, dem 25. September 2010, starten 34 Schüler und Schülerinnen der Carl-von-Ossietzky-Oberschule in Werder mit ihren Englischlehrerinnen Frau Haenecke und Frau Meyer zu einer Studienreise der besonderen Art: Für zwei Wochen geht es mit dem Bus in den Südwesten Englands. Schon am Sonntag passieren wir in den frühen Morgenstunden Dover. Nach einem kurzen Stopp in der Weltstadt London, wo wir am Südufer der Themse entlang spazieren und die bei Nacht angestrahlten Brücken und Sehenswürdigkeiten bestau¬nen, fahren wir ins National Motor Museum in Beaulieu und weiter zu den mystischen Steinkreisen von Stonehenge. Nach einer langen Reise erreichen wir am Abend Weston-Super-Mare, das direkt am Meer und einem wunderschönen langen Sandstrand gelegen ist. Nun lernen die Schüler endlich ihre Gastfamilien kennen, bei denen sie zu zweit oder zu dritt für die nächsten zwei Wochen ein Heim finden werden.
Für die Gruppe war dies nur der Auftakt zu zwei anstrengenden, aber auch erlebnisreichen, spannenden und spaßigen Wochen. Die Schüler lernten in Bristol vieles über den berühmten Ingenieur Brunel, in Glastonbury über die Arthus -Sage und im Sea-Life-Centre in Plymouth über die Tiere der Weltmeere.
Weitere Höhepunkte der ersten Woche waren eine Führung durch das Fleet Air Arm Museum in Yeovil mit einer originalen Concorde, der Ausflug in das verträumte, am Atlantik gelegene Fischerdorf Clovelly oder aber das Schloss Longleat mit seinem Freizeit- und Safari-Park. Aufregend wurde es am 29. September, denn da konnten die Schüler Steilwandklettern und Abseilen üben oder in den Mendips-Höhlen klettern. Die engen, dunklen Höhlen waren für viele eine Herausforderung und ein Nervenkitzel, doch dank der guten Ausrüstung und der geschulten Führer entkamen alle unversehrt den tiefen Grotten. Spätestens dieses Erlebnis ließ die Schüler, die bunt gemischt aus den Klassen neun und zehn kamen, zu einer Gruppe werden, in der einer dem anderen hilft.
Da der Sonntag frei war, nutzten die Jugendlichen die Gelegenheit dafür, ihre Gastfamilien und deren Heimatort Weston-Super-Mare näher kennen zu lernen, die Aufzeichnungen für den Englandhefter zu vervollständigen und Energie für die kommende Woche zu tanken, in der Stationen wie die Weltkulturerbe-Stadt Bath mit ihren antiken Römischen Bädern, die malerischen Cotswolds sowie das berühmte walisische Bücherdorf Hay-on-Wye besichtigt wurden. Die Höhepunkte in der zweiten Woche waren der Besuch im Welsh Life Museum in Wales und dessen Hauptstadt Cardiff, der Ausflug in Shakespeares Geburtsstadt Stratford-upon-Avon und in den schaurig-schönen Naturpark von Dartmoor, in dem der berühmte Sherlock-Holmes-Krimi „Der Hund von Baskerville“ spielt. Nicht weit von Dartmoor gelegen, besuchten wir die Stadt Exeter, in der der berüchtigte Pirat Sir Francis Drake einst sein Stamm-Pub hatte – das „Ship Inn“.
Nach dem schmerzlichen Abschied von den Gasteltern am letzten Tag stand den Schülern ein glänzender Abschluss in der Weltmetropole London bevor. Sie hatten die Möglichkeit, den ganzen Tag zu nutzen, um die unzähligen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Die einen besuchten statt des London Dungeon das noch gruseligere London Bridge Experience, die anderen wollten zu Madame Tussaud’s. Wieder andere buchten einen „Flug“ im London Eye und viele wollten alles sehen und machten eine Rundfahrt in den roten Doppeldeckern, die den Picadilly Circus, die Oxford Street, den Tower, die Towerbridge, das Parlament, die Westminster Abbey, das London Eye usw. passierten. Am Abend traf sich die Gruppe ein letztes Mal auf englischem Boden am Bus, um die nun ersehnte Heimreise anzutreten.
Von den vielen Eindrücken und Aufgaben der letzten zwei Wochen geschafft, schliefen die meisten nach der Fährüberfahrt ein und erwachten wieder in Deutschland, wo wir am frühen Nachmittag des 10. Oktober Lehnin und Werder erreichten.
Ein großes Dankeschön geht an Herrn Pinnow für die perfekte Organisation der Fahrt und an unseren Busfahrer Konni vom Busunternehmen Wetzel, der uns sicher durch enge Gassen im Linksverkehr chauffierte.
Begeistert von der Herzlichkeit der englischen Gastfamilien und überrascht von der Erfahrung, dass das Schulenglisch zur Verständigung taugt, möchten viele Teilnehmer im nächsten Jahr ihre Gasteltern wieder sehen, wenn es dann Ende September 2011 hoffent¬lich wieder nach Weston-Super-Mare geht.


Cornelia Meyer

(Alle Bilder in der Großansicht findet ihr hier)          

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