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Carl-von-Ossietzky-Oberschule mit angegliederter Primarstufe
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Donnerstag, 20. Juli 2017 - 16:45 Uhr

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16.02.2015 - Lehrerin der Carl-von-Ossietzky Oberschule aus Werder besteigt als erste deutsche Pädagogin fliegendes Observatorium (SOFIA)

News„Stellt euch vor, Frau Ulbrich fliegt nach Amerika, echte Sterne gucken“, freuten sich die Schülerinnen der Klasse 10 b. „I am the first woman teacher in this program“, berichtet die Mathematik-, Physik- und Astronomielehrerin in der Dienstberatung und im Unterricht in der Schule.
SOFIA, das Stratosphären Observatorium Für Infrarot Astronomie, ist ein Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der National Aeronautics and Space Administration (NASA). Es wird auf Veranlassung des DLR mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg und der Universität Stuttgart durchgeführt. Seit der Gründung des Deutschen Sofia Institutes (DSI) vor über 10 Jahren arbeitet Frau Ulbrich an diesem spektakulären Forschungsprojekt mit. Ergebnisse der Forschungen bringt die engagierte Lehrerin in das Pflichtfach Astronomie der  10. Klassen mit ein. Als „fliegende Astronomiebotschafterin“ hat Frau Ulbrich den Willen, junge Menschen von Astronomie bzw. Naturwissenschaften zu begeistern. Die Carl-von-Ossietzky Oberschule mit angegliederter Primarstufe stellt sich so ihrem naturwissenschaftlichen Profil. Für das 2. Schulhalbjahr hat sie das Astronomie-Projekt „Geheimnisvolles Weltall“  in der Primarstufe initiiert. Dazu wurde der Astronaut Alexander Gerst eingeladen, der im Vorfeld von den Kindern über 100 Fragen zugesandt bekam. Jetzt warten alle ganz gespannt auf seine Zusage.
Im März ist es soweit. Frau Ulbrich nimmt am weltweit innovativsten astronomischen Projekt teil und forscht mit in der fliegenden Sternwarte SOFIA, eine Boeing 747 SP, in die ein 2,5 m großes Infrarot-Teleskop eingebaut wurde. In Höhen bis 14 km wird es möglich sein, fast frei von der absorbierenden Wirkung der Wassermoleküle, unterschiedliche kosmische Infrarotquellen zu beobachten. Dadurch wird SOFIA wichtige Einblicke in die Entstehung von Planeten und Sternen, in Galaxienzentren und in die Vergangenheit des Kosmos liefern.
Wir freuen uns für Frau Ulbrich und sind stolz darauf, dass sie in der Lage sein wird, für unsere Schüler eine Brücke zwischen Forschung und Schule bauen zu können.

Jördis Freiwald

Lehrerin der Carl-von-Ossietzky Oberschule aus Werder besteigt als erste deutsche Pädagogin fliegendes Observatorium (SOFIA)

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